Stadt
Attraktivierung der Hörder Brücke, Dortmund
 

 




 

 
Auslober:         Stadt Dortmund

Leistung:          beschränkter Realisierungs-                          wettbewerb (Einladungswettbewerb)                          nach RAW

Bearbeitung:    2011

Größe:              ca. 0,9 ha

Ergebnis:         2. Platz

Das Zentrum von Hörde befindet sich noch im Dorn-
röschenschlaf des Strukturwandels. Die vielgenutzte, als Bindeglied fungierende zentralgelegene Hörder Brücke ist als mehrfach überformtes Relikt in die Jahre gekommen.
Vorrangiges Ziel ist die Schaffung einfachster Klarheit auf der Oberfläche, die Beseitigung überflüssigen Mobiliars, überflüssiger Beleuchtung, Stolperkanten, Pollern sowie der in unterschiedlichen Höhenlagen verlaufenden Pflasterflächen. Stattdessen wird die Oberfläche homogen; bildet die Grundierung eines modernen Hörde – und ergänzend dazu in klarer Asphalttextur Hinweise auf die in alle Richtungen interessanten Stadtansichten, die der Hörde zu bieten hat.
Die Lichtlinien des Zentrums strahlen über die Brücke in die südliche Vorstadt. Die neue Möblierung wird sparsam eingesetzt. Markierungen und Beschriftungen in dem hellen Asphalt öffnen den Menschen immer wieder unverhofft die Augen; ein kurzes Innehalten und Aufschauen, der Blick in die Ferne lohnt sich.

letzte Änderungen: 24. 1. 2012